Gemeindefahrt 2017

Die diesjährige Gemeindefahrt der Niederländischen Ökumenischen Gemeinde am 23. Juli 2017 wird uns nach Perleberg in der Prignitz führen.

Auf dem Programm stehen der Gottesdienstbesuch in der Ev. Kirchengemeinde St. Jacobi, ein Picknick sowie eine kleine Stadtführung. Auf der Rückfahrt nach Berlin wird dem Ökohof „Waldgarten“ ein Besuch abgestattet.

Wer teilnehmen möchte, nehme bitte Kontakt mit uns auf: info@hendrik-kraemer-haus.de .

Und hier finden Sie einen Rückblick auf den überaus gelungenen und in unsere komplexe Geschichte eingebetteten Tag.

 

Bericht von der Studienreise nach Bosnien-Herzegowina

Im Rahmen unseres diesjährigen Studienthemas haben wir uns mit der Vergangenheit und vor allem der Gegenwart in Bosnien-Herzegowina beschäftigt. Dazu gehörte eine Studienreise vom 1. bis 8. Juli nach Sarajevo und Mostar, an der 17 Personen aus Gemeinde und Freundeskreis teilgenommen haben. Von unseren Gesprächen und Erfahrungen wurde nun berichtet.

Gleichzeitig ging im August das Freiwilligen-Jahr unserer bosnischen Mitarbeiterin, Jelena Vukobrat, zuende und die Veranstaltung diente so auch zur offiziellen Verabschiedung.

Bosnien und Herzegowina – Land der Widersprüche zwischen Vergangenheit und Zukunft

Man sagt hier begann und endete das 20. Jahrhundert mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges und dem Zerfall Jugoslawiens mit den nachfolgenden Kriegen. Der Blick auf Bosnien und Herzegowina ist immer noch stark von diesen Ereignissen geprägt, die die komplexen Entwicklungen in der Gegenwart überschatten.

Auf einer Studienreise nach Bosnien/Herzegowina erhielten wir einen Einblick in das politische, kulturelle und soziale Leben in einem Land, das hart um seine Identität zwischen Ost und West, Krieg und Frieden, Vergangenheit und Zukunft ringt. Unsere Eindrücke, wie auch einige interessante Informationen haben wir in einem Dossier zusammengestellt.

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„Nachbar Polen“ | Studienreise nach Łódź

 6.-8. Juli 2012

Das Ziel unserer diesjährigen Studienfahrt war Łódź – die drittgrößte Stadt Polens. Die Stadt war geprägt von der Textilindustrie, durch eine ehemals sehr gemischte Bevölkerung aus Polen, Deutschen, Juden und Russen sowie durch eines der größten todbringenden jüdischen Ghettos während der faschistischen Besatzung. Heute ist sie hauptsächlich Universitäts-, Film- und Kunststadt, die abseits der großen Touristenrouten liegt, aber deshalb nicht weniger interessant ist.

Studienreise nach Prag und Tabor zur Hussitischen Bewegung im 15. Jahrhundert in Böhmen

(19.-21. August 2011)

2009 haben wir uns mit Thomas Müntzer, 2010 mit der Täuferbewegung beschäftigt. Wir haben uns vor Augen geführt, wie dramatisch die Bewegungen für Reformen der Kirche und die Erneuerung der Gesellschaft im 16. Jahrhundert verlaufen sind. Vergangenen Kämpfen nachzuspüren, schärft den Blick für Gegenwärtiges. 2011 setzten wir die Reihe fort. Diesmal nahmen wir uns die Hussitische Bewegung des 15. Jahrhunderts in unserem tschechischen Nachbarland vor. Wir begaben uns zu Gedenkstätten in und bei Prag, sowie in Tabor – zum Weißen Berg bei Prag, zu verschieden Gedenkorten in der Stadt, in die Keller von Tabor usw. Zugleich haben wir aber auch Gegenwärtiges erkundet – so z.B. in einer Begegnung mit Sandra Zalabova, der Generalsekretärin des Ökumenischen Rates und mit Marta Peskova vom Diakoniewerk Broumov.

Die Hussitische Bewegung im 15. Jahrhundert in Böhmen

 (16. Juli 2011)

Im Rahmen des Studientages, der der Vorbereitung für die Studienfahrt am 19. bis 21. August 2011 nach Prag und Tabor diente, setzten sich die Teilnehmenden zunächst mit dem theologiegeschichtlichen wie auch nationalen Kontext der Hussitischen Bewegung auseinander. Auf das dadurch erlangte Basiswissen aufbauend, stellte anschließend Bernd Eccarius-Otto, Historiker am Hussitenmuseum Bernau, den Verlauf und die historische Einordnung dar.

Das Täuferreich von Münster – Tragödie einer radikalen Friedenshoffnung

(27.-29. August 2010)

Ökumenische Studienfahrt nach Münster/Westphalen

Die guten Erfahrungen der vorjährigen Studienfahrt zu Müntzerstätten in Thüringen ermutigten uns, in diesem Jahr thematisch mit einer Reise nach Münster in Westfalen anzuschließen. Neben den Zeugnissen einer bewegten Geschichte, Münster ist u.a. Stadt des Westfälischen Friedens (1648), besuchten wir dort auch „radikale“ Freunde im besten Sinne des Wortes, im Institut für Theologie und Politik, bei der Oscar-Romero-Initiative und bei der Linken.

„Die Radikalen“: Die Mennoniten – Miterben der Täuferbewegung

(17. Juli 2010)

Kurzseminar zur Vorbereitung der Studienreise nach Münster

Die Mennoniten sind, zusammen mit Baptisten, Quäkern, den Taufgesinnten in Holland und anderen Freikirchen, Erben der Täuferbewegung, jenes Teils der Reformationsgeschichte, der in der Kirchen-geschichte oft unterschätzt wurde. Es ist eine blutige Geschichte, aber es ist auch folgerichtig, dass die Friedensarbeit einen zentralen Platz in der Verkündigung dieser Erben der „Radikalen“ einnimmt.

Martina Basso, Pastorin der Berliner Mennoniten-Gemeinde, ist eine profilierte Ökumenikerin unserer Stadt. Sie stellte ihre Kirche vor und beleutete dabei auch deren geschichtliche Wurzeln.

Ökumenische Studienfahrt nach Genf

(16. – 26. Juli 2008)

Im Juli hat sich eine Gruppe von 8+1 Leuten auf eine Ökumenische Studienfahrt nach Genf begeben. Unterwegs machte sie u.a. Station im Laurentiushof in Wethen , nahm an einer Kairos-Europa-Tagung in Stuttgart teil, besuchte in der Schweiz ökumenische Freunde in Biel sowie die Gemeinschaft Longo Mai und sprach in Genf mit Mitarbeitern des Ökumenischen Rats der Kirchen sowie des Ökumenischen Instituts in Bossey.

Das Programm finden Sie hier.