„Human Rights and Intercultural Competence Training“

(InDi, 2. – 9. September 2007)

Achtung der Menschenrechte und interkulturelle Verständigung sind Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Prägung. Um diese Gedanken auch in der Praxis der Jugendarbeit in verschiedenen europäischen Ländern einfließen zu lassen, veranstaltete unser Gruppe des Interkulturellen Dialogforums (InDi) dazu ein internationales Multiplikatorentraining.

Unsere Partnerorganisationen aus Schottland, Rumänien, Österreich, Ungarn, Italien und Dänemark schickten jeweils zwei Teilnehmende. Es gab Länderberichte, in denen die Teilnehmenden ihre Organisation mit Blick auf ihren Beitrag zur Arbeit für Menschenrechte vorstellten; Vorträge und Diskussionen; Spiele aller Art; Kleingruppenarbeit; einen Film über Dalits in Indien; eine Begegnung mit jungen Palästinensern und Israelis; Exkursionen zu „Human Rights Watch“ und in die Gedenkstätte Sachsenhausen sowie zwei Stadtrundgänge – einen zum Thema „Menschenrechtsverletzungen an der DDR/BRD-Grenze“ und einen über „Interkulturelles Zusammenleben in Berlin-Kreuzberg“. Das Training fand in englischer Sprache statt. Es wurde von der EU im Rahmen des Programmes „Youth in Action“ – Aktion 4.3 gefördert.

Das Programm des Trainings finden Sie hier.

„Wie tolerant sind die Religionen eigentlich?“

(InDi, 29. – 30. Juni 2007)

Dialog. Offenheit. Toleranz. – Derartige Schlagworte begegnen uns ständig im öffentlichen Diskurs der Gesellschaft. Diverse interreligiöse Kongresse weisen dabi darauf hin, dass spätestens seit den 60er Jahren solche Begriffe auch die Beziehungen zwischen den Religionsgemeinschaften prägen.

Dialog. Offenheit. Toleranz. – das kennen wir aus dem Schmelztiegel Berlin – sind dabei wesentliche Voraussetzungen für ein friedvolles Miteinander. Doch „Wie tolerant sind Religionen eigentlich?“ – Dieser Frage müssen wir uns stellen, wenn wir mit Menschen unterschiedlichen religiösen Hintergrunds in einem säkularen demokratischen Umfeld zusammenleben wollen. Wo liegt die unverrückbare Basis einer Religion und wo gibt es Grenzen der Toleranz? Grenzen, die manchmal dem demokratischen Grundverständnis entgegenstehen können. Darüber haben wir mit Mitgliedern verschiedener Glaubensgemeinschaften diskutiert.

Das Programm des Seminars finden Sie hier.

„Demokratie, Menschenrechte und Toleranz“ – internationale Jugendbegegnung

(InDi, 3. – 13. September 2006)

An dem Multiplikatorentraining zu den Themen „Menschenrechte, Demokratie und Toleranz“ nahmen 14 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Polen, Rumänien, Russland, Aserbaidschan, Belgien, Portugal und Deutschland teil.. Ziel des Trainings war, die Teilnehmenden zu befähigen, in ihren Ländern selbst Seminare und Workshops zu den Themen anzubieten und durchzuführen. In Vorträgen, intensiven Diskussionen, Workshops, Rollenspielen und

Exkursionen lernten die Teilnehmenden viel über Menschenrechte, verschiedene demokratische Ansätze, Toleranz und antirassistische Bildungs- und Aktionsprogramme. Das Training bedeutete für alle eine intensive politische und zwischenmenschliche Begegnung, die

fortgesetzt und vertieft werden kann. Die Jugendlichen wurden befähigt als MultiplikatorInnen im Bereich der Demokratie, Menschenrechte und interkulturelles Lernen für andere Jugendliche in ihren Ländern weiter tätig zu werden. Die Begegnung fand in englischer Sprache statt. Das Projekt wurde durch Jugend für Europa gefördert.

Das Programm der Begegnung finden Sie hier.