Die Geschichte der Gemeinde ist erschienen

Giselher Hickel, der die Geschichte der Niederländischen
Ökumenischen Gemeinde und des Hendrik-Kraemer-Hauses jetzt niederschrieb, ist beiden seit mehreren Jahrzehnten verbunden. Die Gemeinde und das Haus verdanken dem Autor der “Ökumenischen Erzählung“ viel, sehr viel. Dass Giselher Hickel die Geschichte der Niederländischen Ökumenischen Gemeinde nun detailgetreu, kenntnisreich und umfassend aufschrieb, mag einerseits auf seinen persönlichen Wunsch zurückgehen. Viel mehr jedoch weiß er, dass diese Geschichte aufgezeichnet werden musste, damit sie Vielen überliefert werden kann. Dafür sei ihm ganz besonders gedankt.

(Aus dem Vorwort)

Das Buch ist im Handel für 20 €, über die NÖG für 15 € zu erwerben.

Aufruf an den ÖRK

Die weltweite ökumenische Bewegung wird dazu aufgefordert, gemeinsam eine „Dekade des ökologischen Lernens, Bekennens und Handelns gegen den Klimawandel“ zu planen und diese bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im September 2021 in Karlsruhe auszurufen.

So steht es in einem Schreiben, das Ökumenikerinnen und Ökumeniker als Offenen Brief an die weltweite Ökumene gerichtet haben. Sie kritisieren dabei die „Wuppertaler Erklärung: Kairos für die Schöpfung – Hoffnungsbekenntnis für die Erde“ von 2019 als „verkürzt“ und „einseitig“ in der Analyse.

Beides, sowohl den Offenen Brief, den auch die NÖG mit unterzeichnet hat, als auch die Wuppertaler Erklärung, legen auch wir hiermit der Öffentlichkeit vor.

Hoffen wider alles Hoffen

Der ehemalige Pfarrer der NÖG, unser theologischer Lehrer, treuer Begleiter und Freund, Prof. Dick Boer, vollendete im Jahr 2019 sein 80. Lebensjahr. Aus diesem Anlass stellten Gefährten und Gefährtinnen eine Festschrift für ihn zusammen, die Zeugnisse der Freundschaft enthalten und eine Fülle der Themen berühren, mit denen sich Dick Boer im Laufe seines Lebens beschäftigte (aus: Zum Geleit).

Wir danken Dick Boer sehr für seine Zustimmung, die Festschrftift an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen und laden herzlich zur Lektüre ein: „Hoffen wider alles Hoffen“.

Nach 30 Jahren | Eine Wortmeldung

Vor 30 Jahren trug sich in der DDR ein Systemwechsel zu. Der Chor der Stimmen derer, die diesen Umbruch gegenwärtig preisen, ist laut und will nicht abreißen.

Auch die Niederländische Ökumenische Gemeinde möchte zu diesem Ereignis nicht schweigen. Sie meint allerdings: Wir müssen wieder vom Sozialismus reden. Hier ihre Wortmelduung.

Wenn nichts mehr stimmt …

Wenn nichts mehr stimmt um uns herum – wer kennt dieses Gefühl mittlerweile nicht? Wo ist ein Anker in all der Haltlosigkeit, die heute auf der Welt herrscht? Wohin mit unserer Ohnmacht?

Dick Boer hat einen der prominentesten Vertreter biblischer Trostlosigkeit neu befragt: Hiob. In vielem gleichen sich die gesellschaftlichen Situationen damals und heute. Hiob ist überwältigt von Unglück. Doch entgegen aller Augenscheinlichkeit, will er dabei bleiben: Er wird Gott nicht uminterpretieren, er wird ihn nicht im Abgrund der Hoffnungslosigkeit untergehen lassen.

HIOB RETTET DEN ‚NAMEN‘ – das ist das Programm des Buches von Dick Boer, und das ist das Programm unseres Seminars mit dem Autor am 23. November 2019, zu dem wir herzlich einladen.

Seit dem Jahr 2005 gibt es die BDS-Bewegung (Boykott, Desinvestment, Sanktionen). Sie soll erreichen, dass Israel dem internationalem Recht und den universellen Menschenrechten nachkommt. Zunächst von palästinensischen Initiativen ausgehend, hat die Bewegung inzwischen weltweit Unterstützung gefunden. Aber auch harten Widerspruch. Zuletzt verurteilte der Deutsche Bundestag am 17. Mai 2019 die Bewegung als „antisemitisch“.

Besorgte Zeitgenossinnen und Zeitgenossen aus der Ökumene wandten sich daraufhin in einem offenen Schreiben an die Evangelische Kirche in  Deutschland. Wir dokumentieren den Brief hier.

Die Novemberrevolution und die Kirche

Unter dem Motto „Wir haben das Recht zur Revolution verneint“ führten wir am 27. Oktober 2018 ein Seminar durch, das sich mit dem Verhältnis der evangelischen Kirche zu den revolutionären Vergängen von 1918/1919 in Deutschland beschäftigte.

Der 100. Jahrestag der Novemberrevolution ist uns Anlass, die kirchliche Haltung zu Krieg und Frieden, Revolution und Reform, Bußfertigkeit und Privileg zu überdenken. Wieviel wir wohl dazu gelernt haben? Das Motto, das aus dem „Darmstädter Wort“ stammt, schien uns für unsere Fragen sehr geeignet zu sein.

Ein Überblick über den Ablauf des Seminars findet sich hier .

Und hier ist das Referat nachzulesen, das Prof. Dick Boer über die Position des Theologen Karl Barth zu den revolutionären Vorgängen in Deutschland gehalten hat: „Karl Barth: Eine Stimme aus der Ökumene“.

Serbien wahrgenommen

Serbien mit seiner großen und reichen Geschichte ist der Inhalt eines Berichts, den Giselher Hickel über eine Reise schrieb, die er im Sommer dieses Jahres dorthin unternommen hat. Mit freundlicher Genehmigung des Autors dokumentiern wir diesen Text, der osteuropäische Impressionen in einer Weise transportiert, dass Spätere auf die jüngere und jüngste Geschichte dieses Landes mit Gewinn zurückgreifen können.

Der interessante Bericht ist hier zu finden.

Die Gewerkschaftsschule Bernau

Wie so oft, lässt sich an Gebäuden Geschichte ablesen – politische Geschichte, Architekturgeschichte, Sozialgeschichte. Dies gilt auch für das „BAUHAUS DENKMAL Bundesschule Bernau bei Berlin“, das seit 2017 zur Welterbeliste der UNESCO gehört. Über die Zeit des Hauses von 1947-1990 hat Elefteriya Yuanidis nun mit finanzieller Unterstützung des Bé-Ruys-Fonds einen Film gedreht. Ehemalige Lehrkräfte und Studierende berichten darin über eine sie tief prägende gesellschaftliche Epoche.

Wir laden herzlich zur Filmvorführung ein, an die sich ein Gespräch mit der Produzentin anschließt:

Freitag, 14. September 2018, 19.00 Uhr
„Die Gewerkschaftsschule Bernau 1947-1990. Zeitzeugen berichten“
Andreas-Haus, Stralauer Platz 32, 10243 Berlin (gegenüber dem Ostbahnhof)