Politische Vesper | Recht auf Teilhabe | 8. Januar 2017

Heute möchten wir Sie zu unserer nächsten Politischen  Vesper einladen. Sie ist  dem Thema

Das Recht auf Teilhabe
von Menschen
mit Behinderungen

gewidmet. Zum Reichtum einer Gesellschaft gehört das Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Es gibt z.B. eine Kultur der Gehörlosen, sogar mit eigener Sprache. Menschen mit Seh- oder Bewegungseinschränkungen haben eine eigene Weltsicht und pflegen ihre spezielle Lebensweise. Es wäre fatal, dem mit dem Maßstab von „normal und unnormal“ zu begegnen. Menschlichkeit ist nicht an physische Bedingungen oder psychische Gesundheit gebunden.

Der Behindertenbeauftragte des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg, Stefan Kretzschmar, hat seine Teilnahme zugesagt.

Sonntag   |   8. Januar 2017   |   16 Uhr   |
Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt

Die Predigt zu den Texten Lukas 7, 20-23 und Apostelgeschichte 3, 1-10 finden Sie hier.

Gesprächsabend mit Nancy Cardoso

Evangelium und Prophetie im globalisierten Kapitalismus aus brasilianischer feministischer Perspektive

30. Juni 2015

Nancy Cardoso-Pereira ist methodistische Pastorin, Bibelwissenschaftlerin, Philosophin, soziale Aktivistin in der Landlosenbewegung Brasiliens und Mitglied der Kommission der Kirchen für das Landpastoral in Brasilien. Bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Porto Alegre 2006 hielt sie eine der Schlüsselreden. Aus Anlaß des 80. Geburtstages von Ulrich Duchrow kam sie nach Deutschland. Wir durften sie für einen Tag in Berlin begrüßen.

Eine Zusammenfassung des Gesprächsabends mit ihr findet sich im Freundesbrief  Juli 2016 .

Die Hussitische Bewegung im 15. Jahrhundert in Böhmen

 (16. Juli 2011)

Im Rahmen des Studientages, der der Vorbereitung für die Studienfahrt am 19. bis 21. August 2011 nach Prag und Tabor diente, setzten sich die Teilnehmenden zunächst mit dem theologiegeschichtlichen wie auch nationalen Kontext der Hussitischen Bewegung auseinander. Auf das dadurch erlangte Basiswissen aufbauend, stellte anschließend Bernd Eccarius-Otto, Historiker am Hussitenmuseum Bernau, den Verlauf und die historische Einordnung dar.

Beitrag zum ersten Entwurf einer „ökumenischen Erklärung zum gerechten Frieden“ in Vorbereitung auf die Friedenskonvokation 2011 in Kingston, Jamaika

Der Entwurf ist sichtlich darum bemüht, fest bei der Sache, bei seiner Sache, zu bleiben, nämlich der Theologie. Die Gedankengänge sind streng in der Sprache der kirchlichen Tradition gefasst und wollen, jenseits aller konfessionellen Fixierungen, einem biblischen Geist entsprechen. Diesem Bestreben zollen wir Respekt. …

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Aber der Herr sprach zu Jona: Meinst du, dass du zu Recht zürnst?

Symposion aus Anlass des 90. Geburtstages von Domina Bé Ruys (26. bis 28. Oktober 2007)

Neben der eigentlichen Geburtstagsfeier widmeten wir der Jubilarin ein kleines Symposion, das unter dem biblischen Motto aus Jona 4,4 stand: Aber der Herr sprach zu Jona: „Meinst du, dass du mit Recht zürnst?“ Dabei ist Zürnen eigentlich nicht Bés Art. Bei aller Empörung über der täglichen Lektüre der Zeitung und aller Empathie für die Opfer von Unrecht bleibt eine hoffnungsvolle Fröhlichkeit stets ihre Grundstimmung. Dennoch, uns alle treibt die Frage um, wie lange imperiale Mächte im Stile von Ninive das Leben der Völker bestimmen dürfen. Dass Jona Gott grollt, weil dieser Bosheit gewähren lässt und auf Wiedergutmachung verzichtet, können wir gut nachvollziehen. Gottes Rechtfertigung ist die Frage: „Meinst du, dass du mit Recht zürnst?“ Bei Jona bleibt sie offen …

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