Bericht aus der Community Corrymeela

Heute möchten wir Sie mit einem Bericht aus der Community Corrymeela bekanntmachen, dem ältesten Zentrum für Frieden und Versöhnung in Nord-Irland.

Corrymeela believes that people can learn to live and work well together.

Unsere Mitarbeitende Els van Vemde hat genau das im letzten Jahr erfahren. Sie verbrachte vier Wochen in Corrymeela. In ihrem Bericht klingen die feinen Erfahrungen des internationalen existentiellen Zusammenwirkens ebenso an wie die schmerzhaften Trennungen durch die sozialen und politischen Konflikte der jüngsten Nord-Irland-Geschichte.

 

 

Seminarreihe „BUEN VIVIR“ – Gutes Leben zwischen Rio und Busan. Plädoyer für internationales Lernen

23. März 2013

Untertitel der Veranstaltung war: Die ökumenische Diskussion zum „guten Leben“ vor der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Busan vom 30. Oktober bis 8. November 2013.

Im dritten Teil unserer Seminarreihe führten wir in die im Thema angekündigte Diskussion ein, gemeinsam mit Frank Schürer-Behrmann, Superintendent in Fürstenwalde und Mitglied im Zentralausschuß des ÖRK, dachten wir darüber nach, welche Chancen und Schwierigkeiten bei der Vermittlung ökumenischer Themen in unsere Gemeinden und Kirchen bestehen. Wir versuchten dabei unsere Position zu einer „Wirtschaft für das Leben“ zu formulieren. Im Anschluß an das Seminar fand ab 19.00 die für alle offene Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde des Hendrik-Kraemer-Hauses“ statt.

Am darauffolgenden Lateinamerika-Sonntag feierten wir einen Gottesdienst im Gedenken an Oskar Romero und Koos Koster.

Studienreise nach Łódź „Nachbar Polen“

 (6.-8. Juli 2012)

Als Ziel dieser Studienfahrt entschieden wir uns für Łódź – der drittgrößten Stadt des Landes. Die Stadt ist geprägt durch die Textilindustrie, ehemals mit einer gemischten Bevölkerung aus Polen, Deutschen, Juden und Russen, Ort eines der größten, todbringenden jüdischen Ghettos während der faschistischen Besatzung, Universitäts-, Film- und Kunststadt, abseits der großen Touristenrouten, aber deshalb nicht weniger interessant. In Vorbereitung auf diese Reise machte uns der Historiker Dr. Mateusz Hartwich besonders mit den multikulturellen Aspekten der polnischen Geschichte vertraut.

Studientag „Nachbar Polen“

(12. Mai 2012)

Der Studientag diente der inhaltlichen Vorbereitung für die Reise, war aber zugleich für alle gedacht, die sich für unser Nachbarland interessieren. Der Historiker, Herr Hartwich, führte in die polnische Geschichte ein. Einblicke in die Stadtgeschichte von Łódź sollten exemplarisch einige Aspekte des Schicksals des oft geteilten Landes und seiner Menschen veranschaulichen. Nach einer Abendbrotpause boten wir für alle, die noch Zeit und Kraft haben, einen eindrücklichen polnischen Film, „Das gelobte Land“ von Andrzej Wajda, aus dem Jahr 1974 an, der das Leben in der Industriemetropole am Ende des 19. Jahrhunderts thematisiert.

Den Text von Herrn Hartwich können Sie hier downloaden.

Berliner Ökumenisches Stadtkirchenfest

(4. Juli 2009)

Beim Stadtkirchenfest rund um die Marienkirche und das Rote Rathaus in Berlin waren wir mit einem Stand präsent. Mitwirkende des Interkulturellen Dialogforums luden zudem die Besucher zu zwei Aktionen rund ums Thema Geld ein. Beim „Spiel des Lebens“ schlüpften die Teilnehmenden in verschiedene Rollen (Student/in, Alleinerziehende/r, Vorstandsmitglied eines Wirtschaftsunternehmens, 16-jährige Schülerin aus Neukölln mit vietnamesischen Eltern, Altenpfleger/in, Lehrer/in und MdB) und bewegten sich auf einer virtuellen Leiter soweit voran, wie sie im Leben mit ihrem Geld vorankommen. Beim „Alternativen Bankautomaten“ konnten die Besucher Alternativen zum großspurigen Ausgeben von Geld abheben. Dabei kam es zu interessanten Gesprächen.